
Diese Aktionen gehörten zur Kampagne Aktion wider den undeutschen Geist, die von der Deutsche Studentenschaft organisiert wurde. Ziel war es, Bücher zu vernichten, die als „undeutsch“ galten (z. B. von jüdischen, sozialistischen oder pazifistischen Autoren).
Die größte und bekannteste Verbrennung fand in Berlin auf dem damaligen Opernplatz (heute Bebelplatz) statt. Dort hielt der Propagandaminister Joseph Goebbels eine Rede, während tausende Bücher ins Feuer geworfen wurden.
Beispiele verbrannter Autoren
Unter anderem wurden Werke von folgenden Autoren verbrannt:
- Erich Maria Remarque
- Heinrich Heine
- Sigmund Freud
- Karl Marx
- Erich Kästner
Insgesamt fanden im Mai 1933 in über 20 deutschen Städten solche Bücherverbrennungen statt.
“Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen”, warnte Heinrich Heine. Heute vor 91 Jahren begannen die Bücherverbrennungen.