Am 10. Mai 1933 fanden die Bücherverbrennungen in vielen deutschen Universitäten.

Von Otto Gerhausen (1881-1936) – Grafik, Gemeinfrei,

Diese Aktionen gehörten zur Kampagne Aktion wider den undeutschen Geist, die von der Deutsche Studentenschaft organisiert wurde. Ziel war es, Bücher zu vernichten, die als „undeutsch“ galten (z. B. von jüdischen, sozialistischen oder pazifistischen Autoren).

Die größte und bekannteste Verbrennung fand in Berlin auf dem damaligen Opernplatz (heute Bebelplatz) statt. Dort hielt der Propagandaminister Joseph Goebbels eine Rede, während tausende Bücher ins Feuer geworfen wurden.

Beispiele verbrannter Autoren

Unter anderem wurden Werke von folgenden Autoren verbrannt:

Insgesamt fanden im Mai 1933 in über 20 deutschen Städten solche Bücherverbrennungen statt.

“Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen”, warnte Heinrich Heine. Heute vor 91 Jahren begannen die Bücherverbrennungen.