Fragt der Sohn einer Atheistenfamilie: “Papa, weiss der liebe Gott eigentlich, dass wir nicht an ihn glauben?”

Atheisten benehmen sich wie ein Krebskranker, der seinen Mitmenschen freudestrahlend verkündet: „Es gibt keine Therapie für mich!! Dazu kommt noch bei bestimmten modernen Atheisten ein „missionarischer Eifer“ für ihre Hoffnungslosigkeit! Wie Kranke, die dem anderen Kranken sagen: „Geh ja nicht zum Arzt, probiere es nicht, er kann dir sicher nicht helfen!“

Aber so, das ist wahr, benehmen sich nur „Toren“: Sie wünschen sich ihren Untergang, sie wollen nicht geliebt werden, sie wollen andere in die Hoffnungslosigkeit mit hineinziehen! So bleibt wahr, was der Psalm sagt: „Nur Toren sagen, Gott existiert nicht!“ Nicht töricht sind sie nur dann, wenn sie sagten: „Hoffentlich irre ich mich, hoffentlich existiert Gott, hoffentlich haben die Christen recht – wie schön wäre das!“ Dann, wenn sie so redeten, würden sie auch anfangen, nach Gott zu suchen, natürlich kritisch und nicht leichtgläubig, aber mit aller Kraft und Leidenschaft – und dann würden sie Gott auch finden!

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

„Wenn ich in den falschen Zug steige, nützt es nichts im Gang gegen die Fahrtrichtung zu laufen. Ich werde immer am falschen Ort ankommen.“

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)