Der 21-jährige Aarón Levi Cantillo war nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela unglaubliche 106 Stunden unter den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes eingeschlossen.

Der 21-jährige Aarón Levi Cantillo war nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela unglaubliche 106 Stunden unter den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes eingeschlossen. Mit jeder Stunde schwand die Hoffnung – doch schließlich gelang das scheinbar Unmögliche.

Nach einer 43-stündigen Rettungsaktion, an der Einsatzkräfte aus Venezuela, Mexiko und El Salvador beteiligt waren, wurde Aarón lebend geborgen. Mehr als vier Tage hatte er unter den Trümmern überlebt, bevor er zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde.

„Ich bin heute hier und lebe dank meines Gottes. Er allein hat mich dort herausgeholt und seine Engel gesandt.“

In einem späteren Interview berichtete er außerdem, dass er während der 106 Stunden unter den Trümmern zu Gott gebetet habe:

„Ich sagte zum Herrn, meinem Gott, er möge mich zu sich nehmen, weil ich nicht verzweifelt dort sterben wollte.“

Noch deutlicher äußerte er sich einige Tage später zu seinem Glauben:

„Ich glaube, jeder kennt mich inzwischen als Christen, als jemanden, der Gott anbetet und ihm dient. Die Ehre gebührt Gott … Dass ich fünf Tage ohne Wasser und Nahrung überlebt habe, zeigt, dass es einen wirklichen Gott gibt.“