Solange I oder Solange II
Sind wir Solange II oder noch bei Solange I Berühmte Urteile werden durch die Literatur oft mit einem Namen versehen. So gibt es ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das als Solange I bezeichnet wird. Darin hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass der Grundrechtsschutz des Grundgesetzes auch gegenüber dem europäischen Institutionen gilt, solange
Judas und das Kindeswohl
Kennst du jemand, der Judas mit Vornamen heißt? Manche Eltern wollen ihrem Kind einen besonders ausgefallenen Vornamen geben. Doch zum Schutz des Kindes sind der elterlichen Fantasie Grenzen gesetzt. So darf man in Deutschland keine Produkt- und Firmennamen verwenden; auch lächerlich klingende Kosenamen weist das Standesamt zurück, weil sie das
Hallo Udo, wozu sind Kriege da?
Mein Vater war Stabsarzt bei der Wehrmacht und zu 100 Prozent davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt. Und so glaubte auch ich an nichts. Im Januar 1945, also kurz vor Kriegsende, wurde ich als 16-Jähriger eingezogen. Wir wurden 6 Wochen ausgebildet und danach in die Kämpfe bei München hineingeworfen.
Augustinus und die Blindenheilung in Mailand
„Denn auch jetzt noch geschehen Wunder im Namen Christi. […] Meist wissen auch da nur ganz wenige darum, besonders wenn es sich um eine große Stadt handelt. […] Immerhin vermochte ein Wunder der Blindenheilung, das sich in Mailand begab während meines dortigen Aufenthaltes, zur Kenntnis weiterer Kreise zu gelangen: Die
Der Brief an Diognet – eine leidenschaftliche Apologie
Der Brief an Diognet – eine leidenschaftliche Apologie Der «Brief an Diognet», mit genauerer Bezeichnung der Brief des mathetês (griech. «Jünger») an Diognetus,82 ist eine apologetische Schrift, die sich kritisch mit den heidnischen Göttern auseinandersetzt und die Beziehung der Christen zur Welt darstellt.83 Der Ton der Schrift ist anders als
Barnabasbrief: Der Weg der Finsternis
In ähnlicher Weise sind die Warnungen vor dem «Weg der Finsternis» sehr konkret und handfest, sie werden hier ganz zitiert: Der Weg der Finsternis aber ist krumm und voll Fluch. Es ist nämlich der Weg zum ewigen Tode voll Strafe; auf diesem befindet sich das, was ihre Seelen zugrunde richtet:
Barnabasbrief: Der Weg des Lichts
Die zwei Wege werden als «Weg des Lichts» und «Weg der Finsternis» beschrieben. Es handelt sich dabei um Leitlinien zur Unterweisung von neuen Christen. Dabei geht der Autor sehr ins Detail. Das unterstreicht, dass für die frühen Christen Glaube und Leben eng verknüpft waren. Christ zu werden, bedeutete nicht nur,


