
Michael Burghers • Public domain
Im Quadratus Fragment, das ungefähr auf den Anfang des zweiten Jahrhunderts zu datieren ist schreibt Quadratus, ein griechischer Christ:
«Ständig waren in ihrer Tatsächlichkeit gegenwärtig die Werke unseres Erlösers: nämlich die Geheilten und die von den Toten Auferstandenen. Nicht nur hatte man sie im Augenblick ihrer Heilung und ihrer Auferstehung geschaut, sondern immer waren sie zu sehen, nicht nur solange der Erlöser hienieden weilte, sondern noch geraume Zeit, nachdem er von der Erde gegangen. Sogar in unserer Zeit leben noch einige von ihnen.»
quadratusfragment
Die Aussagen von Quadratus sind bemerkenswert. Er sagt, dass zu seiner Zeit nicht nur immer noch Augenzeugen des Lebens Jesu lebten, sondern von ihm Geheilte und von den Toten auferstandene.
Auf jeden Fall ist das uns erhaltene Fragment von großer Bedeutung, da es einen weiteren Ansatz der frühen Apologeten zeigt, nämlich den Verweis auf die damals noch direkt nachprüfbare historische Tatsächlichkeit der Heilungen und Wunder von Jesus.
Apologetik ist nicht nur das rein rationale logische Argument, sondern auch der Verweis auf die Taten Gottes in unserem Leben, Heilungen und Wunder, die niemand widerlegen kann.
Die Kirchenväter, z.b Augustinus, haben wie selbstverständlich so argumentiert, wir sollten es auch tun und die Wunder die wir erleben niederschreiben und im Gedächtnis behalten.