Eusebius von Caesarea zitiert in seiner Kirchengeschichte einen Mann namens Kodratos, der meist in der lateinischen Namensform als Quadratus erscheint.
Eusebius schreibt:
Nachdem Trajan neunzehneinhalb Jahre regiert hatte, folgte ihm in der Herrschaft Aelius Hadrianus. Diesem widmete und überreichte er [Quadratus] eine unseren Glauben verteidigende Schrift, da einige schlimme Menschen die Unsrigen zu belästigen versucht hatten. Bei den meisten Brüdern und auch bei uns wird diese Schrift noch immer benützt. Dieselbe bietet glänzende Beweise von dem Geist und der apostolischen Rechtgläubigkeit dieses Mannes. Sein hohes Alter gibt er selbst in folgenden Worten zu erkennen: «Ständig waren in ihrer Tatsächlichkeit gegenwärtig die Werke unseres Erlösers: nämlich die Geheilten und die von den Toten Auferstandenen. Nicht nur hatte man sie im Augenblick ihrer Heilung und ihrer Auferstehung geschaut, sondern immer waren sie zu sehen, nicht nur solange der Erlöser hienieden weilte, sondern noch geraume Zeit, nachdem er von der Erde gegangen. Sogar in unserer Zeit leben noch einige von ihnen.» So schreibt Quadratus.
Der christliche Orient rechnet ihn zu den Siebzig Jüngern.