Sprüche 31,1-10: Die Worte an Lemuel

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Diese Wappnung des Mannes ist die Rüstung der Keuschheit und Selbstdisziplin. So hat Gott auch uns, die wir in einem höheren Sinne gottgeweihte Könige und Priester sind, einen Geist der Kraft, der Liebe und der Zucht gegeben, und die letzte Frucht des Heiligen Geistes ist die Selbstbeherrschung oder Enthaltsamkeit (2. Timotheus 1,7) und

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Galather 5,22

Sicherlich hat die Mutter Lemuels dabei an den Ehebruch des Königs David gedacht, der so schwere persönliche Konsequenzen nach sich zog;

Wir erinnern uns auch an Salomo, der vielleicht selbst die Mutterbelehrung an Lemuel seiner Spruchsammlung eingefügt hat; hatte er sich doch im Alter 1000 Frauen und Nebenfrauen aus den umliegenden heidnischen Völkerschaften erwählt – im klaren Widerspruch zu Gottes Weisung-, die „sein Herz fremden Göttern zuneigten, so dass sein Herz nicht mehr ungeteilt mit Jahwe war, wie da Herz seines Vater David! (vgl. 1. Könige 11,1-11)

Er begann, der Astharte, dem Milkom, dem Kamos und dem Moloch zu dienen und verfiel den Verderberinnen der Könige, auch in seinem Wandel und Weg. Sein Götzendienst rief letztlich die spätere Reichsteilung in Nord- und Südreich hervor.

Darum sprach der HERR zu Salomo: Weil dies von dir geschehen ist und du meinen Bund nicht bewahrt hast, noch meine Satzungen, die ich dir geboten habe, so will ich dir gewiss das Königreich entreißen und es deinem Knecht geben! 

1. Könige 11,11