Sind wir an Gottes Werk oder am eigenen Königreich?

Ob wir an Gottes Reich oder am eigenen Königreich bauen, kann man durch einen Vergleich mit Nehemia herausfinden. Nehemia hat die Mauern Jerusalems wieder aufgebaut. Das war Gottes Reich.

Was ist die Motivation

Nehemia 1,1-3

Nehemia hat die Situation der Juden in Jerusalem gesehen. DIe Not hat ihn motiviert.

Habe ich Gott um Erbarmen gebeten

Nehemia 1,4-6

Wo hat mir Gott Begabung gegeben, die Not zu ändern.

Nehemia 1,11

Gott hat Gelingen gegeben.

Nehemia 2,1-6

Gott hat eine Tür aufgemacht.

Es gibt Widerstand: Sanballat

Er war vermutlich Statthalter in Samaria. Als die Juden die Mauer von Jerusalem wieder aufbauen wollten, verspottete und bekämpfte er sie. Er versuchte, das Werk zu stoppen – durch Spott, Drohungen und Intrigen. Sanballat steht symbolisch für offenen Widerstand gegen Gottes Auftrag,

Es gibt Widerstand: Tobija

Tobija war ein Verbündeter von Sanballat.

Er wird als Ammoniter bezeichnet. Auch er verspottete den Mauerbau („Wenn ein Fuchs hinaufspringt…“ – Nehemia 4,3). Später hatte er sogar Einfluss innerhalb Jerusalems durch Beziehungen zu vornehmen Juden.

Er hat Beziehungen zu führenden Männern in Juda (Nehemia 6,17-19). → Dadurch wirkt er subtil von innen.

Tobija steht eher für verdeckten Widerstand, für Einflussnahme, Kompromissgeist und innere Unterwanderung.

Die Reaktion des Nehemia

Nehemia 4,3

Wir nahmen uns Zeit zu beten.

Was passiert? Die Übernahme von Verantwortung

Nehemia 4,8

Und ich besah es und machte mich auf und sprach zu den Vornehmsten und zu den Vorstehern und zu dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen! Gedenkt an den großen, furchtgebietenden Herrn und kämpft für eure Brüder, eure Söhne und eure Töchter, eure Frauen und eure Häuser! 9 Und es geschah, als unsere Feinde hörten, dass es uns bekannt geworden war und dass Gott ihren Rat zunichtegemacht hatte, da kehrten wir alle wieder zur Mauer zurück, jeder an seine Arbeit. 

Gott stellt sich auf die Seite Nehemias. Und die Menschen mache sich wieder gegenwärtig, dass sie nicht für sich selbst kämpfen. Ihre Verantwortung ist, die Aufgabe anzunehmen, den Spott Sanballas und Tobijas wegzuwischen um ihrer Brüder und Schwestern willen.

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