Roland Freisler und die Justiz – Kein Ruhmesblatt – Am 3. Februar 1945 kommt “Blutrichter” Roland Freisler ums Leben.

Roland Freisler (Mitte) zwischen den Beisitzern Hermann Reinecke (links) und Ernst Lautz (rechts) bei einer Sitzungseröffnung während des Prozesses gegen die Mitglieder des Kreisauer Kreises und dessen Umfeld nach dem Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944
Bundesarchiv, Bild 151-39-23 / CC-BY-SA 3.0

Die am Stauffenberg-Attentat beteiligten Widerstandskämpfer oder Hans und Sophie Scholl (Widerstandsgruppe “Weiße Rose”) wurden von Freisler zum Tode verurteilt. Bis zu seiner Berufung zum Volksgerichtshof 1942 ist Freisler im Reichsjustizministerium tätig. Er vertrat es als Staatssekretär bei der Wannsee-Konferenz und ist somit als einer der 15 Teilnehmer maßgeblich für die Organisation des Holocaust verantwortlich.

„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.“

Offenbarung 20,11–15

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