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Dieser Satz findet sich an zwei zentralen Stellen im Neuen Testament, als eines der sieben letzten Worte Jesu am Kreuz:
- Matthäus 27,46: „Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabtani?“
- Markus 15,34: „Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut und sprach: Eloi, Eloi, lama asabtani?“
Ursprünglich ist dieser Ausruf ein Zitat aus dem Alten Testament, nämlich der Beginn von Psalm 22 (Vers 2). Jesus betete in seiner Todesstunde also einen Psalm, der von tiefster Not, aber am Ende auch von der Rettung durch Gott handelt.
Die aramäische Übersetzung
Jesus sprach im Alltag Aramäisch, daher sind diese Worte im griechischen Urtext des Neuen Testaments als Transkription erhalten geblieben:
- Aramäisch/Hebräisch: „Eli, Eli, lama sabachtani?“
- Aramäische Schrift: אלי אלי למה שבקתני
Zur sprachlichen Einordnung:
- Eli / Eloi: „Mein Gott“
- Lama: „Warum“
- asabtani (hebräisch) / sabachtani (aramäisch): „hast du mich verlassen“
Es ist eine der wenigen Stellen in der Bibel, in denen die direkte Sprache Jesu in seiner Muttersprache phonetisch festgehalten wurde, um die Dramatik des Augenblicks zu unterstreichen.