Zusammenfassung
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich, Schweiz, geboren und starb am 4. April 1991 ebenfalls in Zürich.
Er war ein bedeutender Schriftsteller, Dramatiker und Architekt der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Frisch beschäftigte sich in seinen Werken mit zentralen Fragen der Identität, Verantwortung, Wahrhaftigkeit und dem Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. Seine Sprache ist klar, präzise und oft von ironischer Distanz geprägt.
Wichtige Werke:
„Stiller“ (1954) – Roman über Identität und die Frage: „Wer bin ich wirklich?“
„Homo Faber“ (1957) – ein technikorientierter Mann wird mit Schuld, Schicksal und Gefühlen konfrontiert
„Biedermann und die Brandstifter“ (1958) – ein Theaterstück über Selbsttäuschung und moralisches Versagen
„Andorra“ (1961) – Drama über Vorurteile, Ausgrenzung und Projektion