Ich habe einem Mann geholfen und ich habe im Nachhinein das Gefühl, das seine Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen. Oder jedenfalls sehr selektiv sind. Ich habe viel investiert und auch andere Christen für sein Anliegen in Bewegung gesetzt.
Jetzt ärgere ich mich sehr über ihn. Weil er nur eigene Interessen verfolgt hat und lügt.
Da ist mir der Bibelvers eingefallen:
„Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?“
4. Mose 23,19 Hier erklärt Bileam gegenüber dem moabitischen König Balak, dass Gottes zugesprochener Segen über Israel unwiderruflich ist, weil Gott im Gegensatz zum Menschen nicht lügt und seine Zusagen nicht zurücknimmt.)
Menschen lügen offensichtlich grundsätzlich. Es ist ihrem Wesen immanent. Es ist immer von Eigeninteresse geprägt.

Wenn Gott etwas sagt, dann verspricht er, das auch einzuhalten.
Die Frage ist, was hat Gott uns zugesagt. Wir neigen dazu unsere Wünsche in Gott zu projezieren oder zu unterstellen, dass Gott grundsätzlich unsere Sicht der Dinge hat. Gerade in unserer Zeit ist das eine große Gefahr.
Aber wenn Gott etwas zugesagt hat, dann lügt er nicht
„Wahrlich, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Isaak geben; und ich will meinen Bund mit ihm aufrichten als einen ewigen Bund für seinen Samen nach ihm.“
1. Mose 17,19