Fidel Castro (1926–2016) war ein kubanischer Revolutionär und kommunistischer Politiker.
- 1959 stürzte er mit seinen Anhängern den Diktator Fulgencio Batista.
- Danach entwickelte sich Kuba unter Castro zu einem sozialistischen Einparteienstaat, eng verbunden mit der Sowjetunion.
- Castro regierte Kuba zunächst als Ministerpräsident und ab 1976 als Staatspräsident; insgesamt stand er rund 49 Jahre an der Spitze des Landes.
- Er führte umfangreiche Verstaatlichungen und eine kommunistische Wirtschaftsordnung ein und war ein entschiedener Gegner der USA.
- Die Kubakrise 1962, bei der sowjetische Atomraketen auf Kuba stationiert wurden, brachte die Welt an den Rand eines Atomkriegs.
- Seine Regierung wurde wegen politischer Unterdrückung, fehlender Meinungsfreiheit und Menschenrechtsverletzungen stark kritisiert.
- Gleichzeitig erreichte Kuba unter ihm Fortschritte insbesondere bei Alphabetisierung und medizinischer Versorgung.
- 2008 übergab er die Staatsführung aus gesundheitlichen Gründen an seinen Bruder Raúl Castro.
- Fidel Castro starb am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren.