Erich von Däniken ist tot.

Der jetzt verstorbene Erich von Däniken war Forscher für außerirdisches Leben. Leider hat er bisher keinen ausserirdischen Gegenstand gefunden – «die gibt es, aber wir haben noch keinen Zugang dazu.

William A. Rhodes, Public domain, via Wikimedia Commons

“Man kann es als Ironie des Schicksals bezeichnen. Erich von Däniken, der Mann, der sich mit den Ausserirdischen beschäftigt wie sonst kaum jemand, der 42 Bücher über sie geschrieben hat, der seit einem halben Jahrhundert über sie forscht, dieser Erich von Däniken hat noch keinen von ihnen je zu Gesicht bekommen. Und ein Ufo hat er auch noch keines gesichtet. Dabei fliegen am Himmel so einige mysteriöse Dinge herum, wie das Pentagon in den USA kürzlich bestätigt hat. Doch ausgerechnet ihm, dem «Jäger der verschwundenen Götter» (NZZ), war eine Sichtung bisher nicht vergönnt.” NZZ

1968 erregte der junge Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken weltweites Aufsehen, als er in seinem Erstlingswerk „Erinnerungen an die Zukunft“ die These aufwarf, die in zahlreichen alten Schriften, Mythologien und archäologischen Artefakten auftauchenden „Götter“ seien hochentwickelte Außerirdische gewesen, die vor Jahrtausenden unsere Erde besucht haben.

Von Däniken verweist in seinen Büchern immer wieder auf „technisch“ anmutende Augenzeugenberichte und Funde, auf gigantische Bauten die mit der Technik unserer Vorfahren fast unmöglich hätten errichtet werden können, oder auf gewaltige geographische Planungen, die nur aus größerer Höhe erkennbar sind.

Ein immer wieder zitiertes Buch in seinen Ausführungen ist die Bibel. Während diese jedoch aus zwei untrennbar zusammenhängenden Teilen, dem Alten und dem Neuen Testament, besteht, zitiert von Däniken nur das Alte (mit Ausnahme der Offenbarung). Die Lehre des Neuen Testaments, wiewohl im perfekten Einklang mit der des Alten Testaments, passt offensichtlich nicht in sein Puzzle. Kein Wunder: dort geht es um Gott in Menschengestalt, nämlich Jesus, und dieser war definitiv kein Außerirdischer. Jesus ist derselbe Gott, der auch im Alten Testament agiert:

„[…] Ich bin, der ich bin […]“ (2. Mose 3,14)

„[…] Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. […]“ (Johannes 14,6)

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ (Johannes 1,1)

„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen [d.h. einzigartigen] vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Johannes 1,14)

Damit ist eigentlich schon klar, dass die von Erich von Däniken initiierte Paläo-SETI-These (Paläo = griech. „vorzeitlich“ und SETI = engl. „Search for Extraterrestrial Intelligence“) zumindest im Hinblick auf die Bibel falsch ist.

Von Däniken hat zwar Recht wenn er meint, dass die Augenzeugenberichte auch in der Bibel etwas beschreiben was das Fassungsvermögen des Zeugen übersteigt; dabei muss es sich aber noch lange nicht um eine außerirdische Blechkiste handeln. Wie würden wir es wohl beschreiben, wenn wir dem Schöpfer des Universums begegnen?

Für die in der Paläo-SETI-Theorie verwendeten Schriftstellen, in denen Gott in der Mehrzahl („Elohim“) auftaucht, gibt es eine sehr einfache Erklärung: Gott ist dreieinig (Vater, Sohn und Heiliger Geist).

Die Bibel spricht immer wieder von einem geistlichen Problem der Menschen, der Sünde, und dass Jesus gekommen sei, um dieses zu beseitigen (Johannes 1,29). Die Aliens in von Dänikens Theorien sind höchstens in der Lage technische oder zivilisatorische Probleme zu lösen.

Eine ganze Menge Menschen, die zum Glauben an den lebendigen Gott in Jesus Christus gefunden haben, können dir bestätigen, dass Gott tatsächlich Geist ist, weil er in jedes Herz, das sich ihm öffnet, einzieht und für Frieden und Liebe sorgt (Offenbarung 3,20).

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