Der Atheist und der Grizzly Bär

Von Jean Beaufort – https://www.publicdomainpictures.net/en/view-image.php?image=300112&picture=grizzly-bear, CC0,

Ein Atheisten, der an einem Frühlingstag durch die herrlichen Wälder in Kanada wandert ist tief berührt ist von der Schönheit der Natur. Was für majestätische Bäume, was für ein herrlicher Fluss, wie schön die Tiere hier sind, sagt er zu sich selbst. Und als er so am Fluss entlang geht, berauscht von der Natur, hört er plötzlich hinter sich ein Rascheln, das aus den Büschen kommt und er dreht sich um und sieht einen riesigen Grizzlybären, der sich ihm nähert.

Voller Angst und Schrecken rennt der Mann davon und nach einigen Metern schaut er nochmal über die Schulter zurück und sieht, der Bär kommt immer näher.

Da stolpert der Atheist im Zurückschauen über einen Ast und stürzt der Länge nach hin. Jetzt hat er keine Chance mehr.

Der Bär steht vor ihm, hebt die rechte Pranke um zuzuschlagen und voller Angst schreit der Atheist, oh mein Gott. Da ist es, als ob die Welt auf einmal stehen bleibt, einschließlich des Grizzlys. Der Atheist hört eine Stimme rufen, du hast meine Existenz seit Jahren bestritten. Du hast anderen beigebracht, dass ich nur eine fixe Idee sei. Du hast sogar meine Schöpfung auf eine Ansammlung von Zufällen zurückgeführt. Bittest du mich jetzt um Hilfe? Soll ich dich ab heute zu meinen Gläubigen zählen?

Der Atheist richtete sich leicht auf und sagte, also ich gebe zu, es wäre vermessen und heuchlerisch, wollte ich dich jetzt plötzlich bitten, dass du mich wie einen Christen behandelst. Könntest du nicht stattdessen den Bär dazu bringen, dass er sich wie ein Christ verhält?

Das wird geschehen, sagte die Stimme deutlich und klar. Da kam wieder Bewegung in die Szene. Der Bär nahm die erhobene rechte Pranke herunter, legte sie auf seine linke Pranke, er neigte seinen Kopf und dann sprach er, Herr, ich danke dir für diese wundervolle Mahlzeit, die ich jetzt mit Freuden genießen werde.