Christliches Café durch wiederholte linksextreme (Antifa)Anschläge angegriffen

“Auf das christliche Café „Stay“ in Leipzig wurden allein im Dezember drei Anschläge durch mutmaßliche Linksextremisten verübt. Das Café wird von der freikirchlichen Gemeinde „Zeal Church“ betrieben. Wie die evangelische Zeitung Idea unter Berufung auf den leitenden Pastor berichtet, haben Unbekannte demnach in der Nacht von Heiligabend auf den ersten Weihnachtsfeiertag ein Loch in die Fensterscheibe gebohrt und einen halben Liter Buttersäure im Innenraum verschüttet. Weil der Geruch sich nicht entfernen lasse, müssten die Fußböden gänzlich ausgetauscht werden.

Das Café bleibt deshalb vorläufig geschlossen. Für jede Woche, die es nicht in Betrieb ist, entsteht ein wirtschaftlicher Schaden zwischen 3.500 und 4.500 Euro, wie der Gemeindeleiter René Wagner Idea erzählt. Zusätzlich mit den Kosten für Reinigung und Renovierung belaufe sich der Schaden auf rund 20.000 Euro. Außerdem habe es im Dezember zwei weitere Graffiti-Attacken gegeben. „Das ist eine neue Eskalationsstufe“, sagt der Pastor. Insgesamt wurde das Café bereits 23 Mal angegriffen, seit es vor zwei Jahren eröffnet wurde. Die Fensterscheiben wurden beispielsweise mit dem Spruch „Stay gay“ (bleib schwul) beschmiert. Mehrfach wurden auch Fensterscheiben eingeschlagen.

Im August 2024 berichtete Radio Leipzig, dass die Fensterscheiben mit 82 Hammerschlägen zerstört worden seien. Am 23. Oktober 2023 wurde das Café mit dem Schriftzug „don’t stay, be gay“ verunstaltet. Zu dieser Tat gibt es auch ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf der linksradikalen Plattform „Indymedia“. In dem Schreiben heiß es: „Kein Gott, kein Staat, kein Kaffeevollautomat!” Man richte sich gegen „Fundis und Queerfeindlichkeit“.

Weiter heißt es: „Weil wir Queerfeindlichkeit und Misogynie eklig finden, sprach für uns alles dagegen, uns vom auf hip machenden Café zum ,Bleiben‘ eingeladen zu fühlen. Genüsslich schlugen wir stattdessen die Scheiben ein und hinterließen voller Hass und Genugtuung unsere Meinung am STAY Café.” Die freikirchliche Gemeinde „Zeal Church“ spricht sich gegen die Trauung von Homosexuellen aus und befürwortet die klassische Familie und Enthaltsamkeit bis zur Ehe.

Der Pastor berichtet von einer zunehmenden Verunsicherung, auch wegen persönlicher Bedrohungen. „Es ist in Ordnung, wenn Menschen nicht gut finden, was wir predigen oder was wir glauben“, sagt er. Doch deswegen Gewalt anzuwenden, sei nicht hinnehmbar. „In welchem Land leben wir eigentlich?“ Gesprächsangebote seitens der Gemeinde mit der Linkspartei und dem SPD-Oberbürgermeister seien abgelehnt worden. Durch Spenden seien mittlerweile 16.000 Euro zusammengekommen – auch von Menschen ohne Bezug zu Religion oder zur Kirche.

Nach Einschätzung des Pastors zeige das, dass viele Menschen „keinen Bock mehr“ auf Einschüchterung und Gewalt hätten.” AP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert