Napoleon Bonaparte

Napoleon im Arbeitszimmer mit Hand in der Weste (Gemälde von Jacques-Louis David, 1812) 

Napolein Bonaparte war ein französischer General und Staatsmann. Er stieg während der Französischen Revolution auf, wurde 1804 Kaiser der Franzosen und prägte Europa durch Reformen (z. B. den Code civil) und zahlreiche Kriege. Nach seiner Niederlage wurde er verbannt und starb im Exil auf St. Helena. Er krönte sich 1804 selbst zum Kaiser der Franzosen („Empereur des Français“) und regierte bis 1814, kurzzeitig nochmals 1815 (die „Herrschaft der Hundert Tage“), bevor er endgültig abgesetzt wurde.

Kurz vor der Niederlage in Waterloo hat ein Offizier zu Napoleon gesagt: „Der Mensch denkt, Gott lenkt.“ Darauf soll Napoleon gesagt haben: „Nein, Napoleon denkt, Napoleon lenkt.“ Wie es in Waterloo ausging, ist bekannt …

Details

Zusammenfassung

Geburt: 15. August 1769 auf Korsika
Tod: 5. Mai 1821 auf der Insel St. Helena (im Exil)

Wichtige Ereignisse:

1799: Napoleon übernimmt durch einen Staatsstreich die Macht in Frankreich (Ende der Französischen Revolution).

1804: Er krönt sich selbst zum Kaiser der Franzosen.

1805–1812: Führt mehrere siegreiche Feldzüge in Europa und baut ein großes Kaiserreich auf (z. B. Schlacht bei Austerlitz).

1812: Der Russlandfeldzug scheitert – ein Wendepunkt.

1814: Napoleon wird zur Abdankung gezwungen und ins Exil nach Elba geschickt.

1815: Rückkehr an die Macht für 100 Tage – endet mit der Niederlage in der Schlacht bei Waterloo.

Danach wird er auf die Insel St. Helena im Südatlantik verbannt, wo er stirbt.