Im Westen nichts Neues

Am 29. Januar 1929 erschien der Roman “Im Westen nichts Neues”

In dem Roman beschreibt der Soldat Paul Bäumer, der Hauptcharakter des Buches, ein Lazarett mit folgenden Worten:

Man kann nicht begreifen, dass über so zerrissenen Leibern noch Menschengesichter sind […] Und dabei ist dies nur ein einziges Lazarett, […] wie sinnlos ist alles, was je geschrieben wurde, wenn so etwas möglich ist! Es muss alles gelogen und belanglos sein, wenn die Kultur von Jahrtausenden nicht einmal verhindern konnte, dass diese Ströme von Blut vergossen wurden, dass diese Kerker der Qualen zu Hunderttausenden existieren. Erst das Lazarett zeigt, was der Krieg ist.“


In England nannte man den 1. Weltkrieg auch ‘the war to end all wars’. Mittlerweile wissen wir, dass sich die Engländer geirrt haben. Es wurde viel schlimmer. Die Nazis, die Kommunisten, die Chinesen und Japaner, die roten Khmer, die Islamische Revolution, die Hamas.

In Die Philosophen und der Nationalsozialismus, eine Sonderausgabe des Philosophie Magazins, schreibt Dr. im Editorial:

Weshalb ausge­rechnet das Volk der „Dichter und Denker“ dem nationalsozialisti­schen Wahn verfallen konnte und mit der Massenvernichtung des europäischen Judentums zum Volk der Täter wurde, ist eine noch immer kaum zu beantwortende Frage

Catherine Newmark

Ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die angesichts der Verbrechen der Menschen nicht mehr an Gott glauben. Aber wie sie gleichzeitig an das Gute im Menschen glauben können, bleibt mir rätselhaft.

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