Taṇhā, die Überwindung der Begierde

Überwindung des Verlangens oder Aufhebung des Begehrens bezeichnet.
Der zentrale Begriff ist:
Taṇhā – das Verlangen bzw. die Begierde, die nach buddhistischer Lehre die Ursache des Leidens ist.
Das Ziel ist jedoch nicht einfach, „wunschlos“ im alltäglichen Sinn zu werden, sondern die Befreiung von anhaftendem Begehren. Wichtige Begriffe sind:
Nirvana – der Zustand, in dem Gier, Hass und Verblendung überwunden sind.
Nicht-Anhaftung – die Haltung, nicht an Wünschen, Dingen oder dem eigenen Ich festzuhalten.
Entsagung – das freiwillige Loslassen von Begierden und weltlichen Bindungen.