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Quadratus von Athen war einer der frühesten bekannten christlichen Apologeten (Verteidiger des Glaubens) im 2. Jahrhundert.
Er lebte ungefähr um 100–130 n. Chr. und richtete eine schriftliche Verteidigung des Christentums an den römischen Kaiser Hadrian (ca. 124/125 n. Chr.). In dieser Schrift versuchte er zu zeigen, dass die Christen keinen gefährlichen oder staatsfeindlichen Glauben hatten.
Besonders bemerkenswert ist, dass Quadratus darauf hinwies, dass noch Zeitzeugen der Wunder Jesu lebten oder solche kannten – ein Argument für die Glaubwürdigkeit der christlichen Botschaft.
Seine Schrift ist heute fast vollständig verloren, nur ein kurzes Zitat ist durch den Kirchenhistoriker Eusebius von Cäsarea überliefert.