
20 Jahre lang vergessen, in einem schmutzigen Gefängnis dem Tod überlassen.
Watchman Nee wurde 1952 vom kommunistischen Regime in China verhaftet und Verbrechen beschuldigt, die er nicht begangen hatte – als Feind gebrandmarkt, weil er außerhalb staatlicher Kontrolle von Christus gepredigt hatte.
Er wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Er sollte nie wieder freikommen.
Aus Jahren wurden Jahrzehnte –
kalte Mauern, Zwangsarbeit, Stille.
Die Kanzel war verschwunden.
Die Menschenmengen waren verschwunden.
Aber Christus war da.
20 Jahre lang hielt er hinter Gittern durch – vergessen von der Welt, aber nicht von Gott.
Als er 1972 starb, fanden sie fast nichts mehr von ihm.
Kein Vermächtnis in den Augen der Menschen.
Nur ein kleiner Zettel unter seinem Kopfkissen, auf dem stand:
„Christus ist der Sohn Gottes, der für die Erlösung der Sünder starb und nach drei Tagen auferstand. Das ist die größte Wahrheit im Universum. Ich sterbe wegen meines Glaubens an Christus.“