Ignatius von Antiochien – Ich bin Gottes Weizen und werde durch die Zähne der wilden Tiere gemahlen

Der Römerbrief von Ignatius von Antiochien entstand Anfang des 2. Jahrhunderts, als Ignatius als Gefangener nach Rom gebracht wurde, um dort den Märtyrertod zu erleiden. Auf dem Weg schrieb er mehrere Briefe an Gemeinden; im Schreiben an die Christen in Rom bittet er sie ausdrücklich, sein Martyrium nicht zu verhindern.

Poussin, Nicolas – Eine Römische Straße

Der Breif ist ein frohes und ein mutiges Zeugnis.

„Nichts Sichtbares und nichts Unsichtbares soll mich hindern, zu Jesus Christus zu gelangen. Jetzt beginne ich, ein Jünger zu sein. Es ist besser für mich, für Christus zu sterben, als über die Enden der Erde zu herrschen. Ich bin Gottes Weizen und werde durch die Zähne der wilden Tiere gemahlen, damit ich reines Brot Christi werde. Mein Verlangen ist gekreuzigt; lebendiges Wasser spricht in mir und ruft: Komm zum Vater! Lasst mich ein Nachahmer des Leidens meines Gottes sein, damit ich, wenn ich gelitten habe, in Jesus Christus frei werde und zu ihm gelange.“

Ignatus – Römerbreif 4-7

Manchmal fühle ich mich, als würde ich durch die Zähne der wilden Tiere gemahlen werden. Erst dadurch werden wir frei von uns selbst, um zu Jesus zu gelangen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert