Dietrich Bonhoeffer – Von guten Mächten treu und stillt geborgen

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Das Gedicht „Von guten Mächten treu und still geborgen“ schrieb Dietrich Bonhoeffer im Dezember 1944 im Gefängnis Berlin-Tegel. Er war wegen seines Widerstands gegen das NS-Regime inhaftiert. Der Text entstand als Brief und Gedicht an seine Familie, besonders zu Weihnachten – in einer Situation äußerster Unsicherheit, aber getragen von tiefem Gottvertrauen.
Bonhoeffer wusste, dass sein Leben bedroht war. Das Gedicht ist kein triumphales Bekenntnis, sondern eine stille, klare Hoffnung: Gott ist gegenwärtig, auch im Leiden und im möglichen Tod.
Datum und weiteres Schicksal
Dezember 1944: Niederschrift des Gedichts in Haft

  1. April 1945: Bonhoeffer wird im KZ Flossenbürg hingerichtet
    Bedeutung
    Der Text wurde nach dem Krieg vertont und zählt heute zu den bekanntesten geistlichen Liedern im deutschsprachigen Raum