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William Booth wurde am 10. April 1829 in Nottingham, England geboren und starb am 20. August 1912 in London.
Er war ein christlicher Prediger und Sozialreformer und gründete im Jahr 1865 die Heilsarmee („The Salvation Army“) – eine Bewegung, die Glaube und praktische Hilfe für Bedürftige miteinander verband. Booth engagierte sich besonders für Menschen am Rand der Gesellschaft: Arme, Obdachlose, Alkoholkranke und Prostituierte.
Sein Ziel war es, nicht nur das Evangelium zu predigen, sondern auch konkrete Hilfe anzubieten – durch Suppenküchen, Arbeitsvermittlung und Unterkünfte. Seine Frau Catherine Booth war dabei eine wichtige Mitstreiterin.
Booth nannte seine Bewegung eine „Armee Gottes“, mit militärischer Struktur und Uniformen – ein damals ungewöhnlicher, aber wirkungsvoller Ansatz, um in die Straßen der Großstädte vorzudringen.