Gottfried Wilhelm Leibniz – Zitate

Gott hätte die Welt nicht geschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.

Gott ist der letzte Grund der Dinge, die Erkenntnis von ihm daher ebso das Prinzip aller Wissenschaft, wie seine Wesenheit und sein Wille die Prinzipien der Dinge sind.

Indem Gott rechnet und seinen Gedanken ausführt, entsteht die Welt.Mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung der Leidenschaften und die Herrschaft einer Sinnesart, welche die Welt mit einer Sündflut von Blut überschwemmen wird.

Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände.

Wunder sind mit der allgemeinen Ordnung im Einklang, auch wenn sie gegen untergeordnete Maximen verstoßen.

„Eine Todsünde begehen heißt etwas tun, von dem man mit Sicherheit urteilt, daß es im ganzen genommen mehr schädlich als nützlich ist. Ob auch schon diejenigen einer Todsünde schuldig sind, die nicht glauben, dass ein Gott ist? Ich denke ja, und zwar nicht minder, als jene nicht zu entschuldigen sind, die das Werk eines Künstlers zerstören, dessen Existenz sie leugnen.

: Über den Atheismus (in seinen philosophisch-rechtlichen Schriften)