Nach meiner Darm-OP, bei der der Darm nicht richtig zu arbeiten begann, erlebte ich eine sehr schwere Zeit. Ich musste eine Magensonde tragen – etwas, das mir große Angst machte. In einer Nacht, in der ich die Sonde zum ersten Mal tragen musste, befand ich mich in einem Zustand völliger Hoffnungslosigkeit.
Doch gerade in dieser Zeit zeigte mir Gott etwas Entscheidendes: Als ich nichts mehr hatte, woran ich mich in dieser Welt klammern konnte, offenbarte sich mir eine Bewegung, die sich ganz der Anbetung Gottes hingibt. Symbolisch wurde diese Erkenntnis für mich durch ein Lied – Jeshua. Dieses Lied war für mich wie ein Bild dieser Bewegung. Es hat mich tief berührt, weil es die Kraft Gottes widerspiegelt – eine Kraft, die inmitten von Chaos und zunehmender Dunkelheit immer stärker und mächtiger wird.
Diese Bewegung wird weltweit immer sichtbarer – auf allen Kontinenten, in allen Ländern. Sie kennt keine Grenzen. Am Ende wird sie münden in die Anbetung Gottes, wie sie in der Offenbarung geschildert ist – in die große himmlische Anbetung vor dem Thron. Aber sie beginnt bereits jetzt, mitten in dieser Welt, noch vor der Rückkehr Jesu, Raum zu greifen und Herzen zu erfüllen
Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern und Palmzweigen in ihren Händen.
Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!
offenbarung 7. 9