Kein Mensch weiß, wer sich den Brauch vom 1. April ausgedacht hat. Eine Geschichte dazu gibt es immerhin: Heinrich der IV., im 16. Jahrhundert Schürzenjäger und König von Frankreich, soll damals von einer unbekannten 16-jährigen Lady zu einem Treffen in ein diskretes Schloss gelockt worden sein. Als der Monarch am Abend, es war der 1. April, die Freitreppe zum Palais geeilt war, erotisch aufgeladen, habe dort – „Überraschung“ – sein ganzer Hofstaat gestanden, angeführt von Heinrichs Gemahlin persönlich. Allesamt hoch vergnügt und mit der Begrüßung: „Willkommen zum Narrenball“.
Nicht nur am 1. April wird und wurde gelogen, die ganze moderne Welt ist voller Lügen:
1. Vier unwahre Geschichten sind von Baron Münchhausen tatsächlich überliefert. Die restlichen Lügengeschichten sollen ihm angedichtet worden sein.
2. Käpt’n Blaubär darf flunkern und ist für seine Lügengeschichten berühmt.
3. Bei Pinocchio funktioniert das mit dem Lügen nicht so richtig. Denn sobald er schwindelt, wächst ihm eine lange Nase.
4. Die Lüge des Walter Ulbricht hielt nicht einmal zwei Monate. Im Juni 1961 sagte der Staatsratsvorsitzende der DDR: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Am 13. August war es dann soweit – der Mauerbau begann. (Welt.de) usw.
Heute könnte der internationale Tag des Atheismus sein.
Ein gigantisches perfektes Universum entstand zufällig aus dem nichts, was für ein Aprilscherz. (
